Die Welt ist komplex – leider und Gott-sei-Dank
Wenn wir die Welt, andere Menschen und uns selbst beobachten, können wir eine unglaubliche Fülle wahrnehmen: Nichts ist je stabil, alles verändert sich, wenig lässt sich vorhersagen und vieles eigentlich nicht verstehen … Diese lebendige Komplexität macht uns das Leben schwer!
Gleichzeitig: Wollen wir, dass wir selbst, unsere Mitmenschen oder die „Welt“ vorhersehbar und kontrollierbar sind? Wie lange würden wir es in dieser toten Langeweile aushalten?
 
Wir können die Komplexität ignorieren
Folgende Strategien lassen sich angesichts von Komplexität beobachten:
  • Immer das gleiche tun, was einmal funktioniert hat - in letzter Zeit aber immer weniger!
  • Immer das tun, was am dringendsten zu sein scheint - dummerweise entstehen aber immer neue Brände!
  • Nur das wahrnehmen, was in ein enges Schema passt: der Rest wird getilgt – doch der ignorierte Rest schlägt irgendwann doch zurück!
 
Innerhalb der komplexen Wirklichkeit lassen sich Muster erkennen
Stellen Sie sich vor, Sie sind zum ersten Mal auf einem Bahnhof einer Großstadt – und können nicht lesen: Laufend fahren Züge ein, andere ab, am Vorplatz eine Fülle an verschiedenen Straßenbahnen und Bussen … ein unendliches Chaos! Wir haben eine Ahnung, dass hinter dem Durcheinander eine Systematik steckt – doch wie lange würden wir brauchen, wenn wir selbst herausfinden sollten, nach welcher Logik welche Züge, Busse etc. wann von wo wohin abfahren? Lesbare Fahrpläne und Landkarten sind manchmal auch nicht sofort selbsterklärend – doch schließlich erschließt sich die Systematik, das Muster hinter dem Chaos!
  
Muster-Sammlungen schärfen unsere Wahrnehmung
Wer sich beruflich mit Farben beschäftigt (Designer von Grafiken, von Kleidung etc.) können viel mehr Farben sehen als andere: die verschiedensten Schattierungen von Rot, Blau etc. Das liegt am Training, aber eben auch daran, dass diese Menschen Begriffe / Konzepte haben für diese Schattierungen: Rouge, Berry, Marineblau, …
Ebenso verhält es sich mit Muster-Beschreibungen: Wenn wir das ein Grundmuster kennen, können wir es erkennen. Damit könnten wir dieses Stückchen Wirklichkeit katalogisieren und „in eine Schublade“ stecken – wir können damit aber auch noch besser die Augen öffnen und mehr Nuancen sehen: Letztlich zählt die Wirklichkeit – das Muster öffnet „mehr Augen“.
 
Muster-Sammlungen als Checklisten: Etwas vergessen?
Geweitete Wahrnehmung kann uns mehr Klarheit und Sicherheit verschaffen – letztendlich geht es meist um ein Handeln. 
Mit Muster-Sammlungen können wir unsere bewährten oder unsere neuen Strategien überprüfen: Haben wir wesentliche Aspekte vergessen? Was könnten oder müssten wir noch integrieren? Oder auch: Wie könnten wir unseren Zugang vereinfachen?
 
Muster-Sammlungen als Entwicklungs-Turbos
Ihre eigentliche Wirkung können die Muster-Sammlungen in der Entwicklung von Neuem entfalten: Wenn wir auf der einen Seite die wichtigsten Systemfaktoren zu einem Thema notieren und auf der anderen Seite einige vielversprechende Muster, lassen sich aus den Kombinationen von jeweils einem Systemfaktor und einem Muster eine gezielte Sammlung von Ansätzen entwickeln. Dieser Zugang beschert regelmäßig innovative und brauchbare Zugänge für Konzepte und Strategien.
 
Muster-Sammlungen sind Entwicklungs-Helfer
Einerseits zeit die Intelligenz-Forschung, dass „kluge“ Menschen von sich auch in Mustern denken. Andererseits bestätigen die gleichen Forscher, dass die kognitive Entwicklung mit dem Erwachsen-Werden bei weitem nicht abgeschlossen ist: Eine intensive Beschäftigung mit Komplexität und Mustern kann die kognitive Entwicklung deutlich unterstützen … bis wir keine Muster-Sammlungen auf Kärtchen mehr brauchen, weil wir unsere eigene Muster-Sammlung in uns entwickelt haben!
 
Womit sind Muster vergleichbar?
  • Wie Tastatur-Shortcuts: mit weniger Denkaufwand ans Ziel kommen
  • Makro / Algorythmus – ein „gespeicherter“ wiederkehrender Denk-Vorgang 
  • ein Fertig-Gericht – just add fresh Thinking
  • mit dem Glasperlenspiel von Hermann Hesse
  • mit DNA – der Code hinter dem Lebendigen – und doch ist das Leben immer neu
  • wie Grammatik: Wir sind frei zu sagen, was wir wollen – die Grammatik gibt uns den Rahmen dazu und ermöglicht, dass wir verstanden werden
  • ein Schweizermesser / Leathermen – vielseitigst einsetzbar
 
Für wen sind die Muster-Sammlungen?
  • Für Führungskräfte – zum Vorbereiten und 1:1-Einsetzen
  • Für Berater – zum Vorbereiten und 1:1-Einsetzen
 
Die Muster-Werkstatt produziert Material
Im Laufe der nächsten Monate entstehen zu verschiedenen Themen
  • A6-Kärtchen mit Begleitheften in Karton-Boxen
  • Toolbooks – leere Arbeitsvorlagen für die praktische Anwendung
  • Beispiel-Material - ausgefüllte Toolbooks
  • Kurz-Videos für jedes Muster-Thema: Woher? Wozu? Wie einsetzen?
  • Business-Romane zu jedem Thema – nach dem Vorbild der One-Minute-Manager-Serie
  • PDFs – zum selbst ausdrucken, zum beamen, zum Mailen an MitarbeiterInnen und KundInnen
 
 

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